Im Folgenden findet ihr das Wahlprogramm, mit dem wir am 13. September 2026 in die Kommunalwahl gehen. An diesen Punkten wollen wir uns in der Gemeinderatsarbeit der kommenden Legislaturperiode orientieren – dies sind also unsere Leitlinien: Gemeinsam, gerecht, grün handeln!
Sanieren statt Planieren!
- Vorhandene Gebäude erhalten statt neu bauen, ökologische Baustoffe bei Sanierungen nutzen
- Bau altersgerechter und bezahlbarer Wohnungen, ungenutzten Raum zu Wohnraum umbauen
- Barrierefreien Wohnraum schaffen, damit ältere Menschen im Dorf wohnen bleiben können
- Hitze, Hochwasser und andere Extremwetterereignisse beim Bauen berücksichtigen
Gute Schulen für eine gute Zukunft
- Gebäude der Ganztagsgrundschule pädagogisch sinnvoll und ökologisch gestalten
- Klimaschutz in der Schule praktisch erlebbar machen
- Frisches, regional erzeugtes Schulessen und gesunde Ernährung fördern
Sicherheit und Gesundheit für Frauen stärken
- Gewaltprävention und Ansprechpersonen in der Gemeindeverwaltung schaffen
- Schutzkonzepte gegen sexualisierte Gewalt etablieren
- Gynäkologische Praxis und ausreichende Hebammenversorgung in Dörverden ermöglichen
Erneuerbare Energie in Gemeindehand
- Photovoltaikanlagen auf allen gemeindeeigenen Dächern
- Wirtschaftliche Beteiligung der Gemeinde an Wind-, Solar- und Wasserkraftprojekten, z. B. über eine gemeindeeigene GmbH
Gemeinsam gut leben, Demokratie fördern
- Inklusion durch gute Planung in Gebäuden, Arbeit und Gemeinschaft stärken
- Jugendzentrum besser ausstatten, mehr Öffnungszeiten und Angebote schaffen
- Kinder und Jugendliche an Entscheidungen für Dörverden beteiligen
- Gemeinderatsarbeit verständlicher und zugänglicher machen, klare Haltung gegen Rechtsextremismus
Dörverden krisenfest machen
- Aktuelle Notfallpläne, verlässliche Warnung der Bevölkerung, qualifizierte Notfalltreffpunkte
- Widerstandsfähige Infrastruktur gegen Stromausfälle, Extremwetter und Hochwasser
- Feuerwehren modern ausstatten, Jugendfeuerwehr und Ehrenamt stärken
Wirtschaft, die den Weg weist
- GIP Barme nachhaltig entwickeln – mit erneuerbaren Energien und ökologischer Bauweise
- Landwirtschaft, Direktvermarktung, Einzelhandel und Gastronomie stärker verknüpfen
- Naturverträglichen Rad-, Wander- und Wassertourismus an Aller und Weser fördern
Lebenswerte Dörfer gestalten
- Verkehrsberuhigung, Aufwertung von Spielplätzen und neue Treffpunkte schaffen
- Transparenter und zügiger Umgang mit Altlasten, wie beim Bolzplatz in Stedorf
- Schutz von Grund- und Trinkwasser sowie naturnahen Gewässern
Engagement und kulturelles Leben fördern
- Finanzielle Unterstützung für Kulturveranstaltungen und Demokratieprojekte
- Vereine bei ihrer tragenden Rolle im Dorfleben bestmöglich unterstützen
- Ganztagsangebot der Grundschulen mit Vereinen und Kulturorganisationen verknüpfen
Wie soll das bezahlt werden?
Kommunen sind strukturell unterfinanziert – dafür machen wir auf Bundes- und Landesebene Druck. Sparen allein löst unsere Probleme nicht: Wir wollen investieren, in gute Schulgebäude und Feuerwehrgerätehäuser ebenso wie in soziale Angebote, Ehrenamt und eine ökologische, krisenfeste Infrastruktur – für eine lebenswerte und gut aufgestellte Gemeinde.
Unsere Kandidat*innen für den Gemeinderat 2026-2031
- Charlotte Niekamp, 33 Jahre, Gemüsegärtnerin aus Westen (Listenplatz 1)
- Stefan Bormann, 55 Jahre, Diplom Politologe und Berufssoldat aus Stedorf (Listenplatz 2)
- Claudia Al-Kaledi, 44 Jahre, Tierarztpraxishelferin aus Stedorf (Listenplatz 3)
- Walter Franzmeier, 62 Jahre, Kaufmann aus Westen (Listenplatz 4)
- Rebecca Kleinheitz, 50 Jahre, Heilpädagogin aus Stedorf (Listenplatz 5)
- Stefan Okrongli, 58 Jahre, Softwareentwickler aus Stedorf (Listenplatz 6)
- Gudrun Rehberg, 66 Jahre, Rentnerin aus Hülsen (Listenplatz 7)
- Jürgen Stahlke, 63 Jahre, Rentner aus Stedorf (Listenplatz 8)
- Felix Gross, 62 Jahre, Dipl. Ing. Gartenlandschaftsbau aus Hiddinghausen (Listenplatz 9)
- Claas Keller, 45 Jahre, Eisenbahner aus Westen (Listenplatz 10)